Verein der Hundefreunde Viernheim e.V.

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Presseberichte 2010

Sonntag, 10.10.2010
Herbstprüfung des Vereins der Hundefreunde mit anspruchsvollen Aufgaben

Verbindung zwischen Mensch und Tier stärken

Viernheim (ek) – Der Hund ist der beste Freund des Menschen. So lautet ein altes Sprichwort. Die Beziehung zwischen Hund und Mensch ist eine ganz besondere und geprägt von Vertrauen und Respekt. Der Hund muss sich darauf verlassen können, dass sich sein Herrchen um ihn kümmert, ihn füttert, mit ihm spielt und Gassi geht. Der Hundehalter muss sich aber auch sicher sein, dass sein Hund auf ihn hört und weiß, wie er sich in verschiedenen Situationen zu verhalten hat. Damit die Erziehung fachmännisch erfolgen kann, greifen die Mitarbeiter vom Verein Hundefreunde Viernheim e.V. den Hundebesitzern unter die Arme. Sie geben Hilfestellung, bieten Tipps und Tricks zur Erziehung an und stellen einen großen Übungsplatz zur Verfügung. Mensch und Hund bilden ein Team und das ist es, worauf es ankommt.

Am Sonntag war es wieder so weit, die Herbstprüfung des Vereins der Hundefreunde Viernheim brachte Aufschluss über das Können von Hund und Herrchen. Um 9.30 Uhr trafen sich die Hundebesitzer auf dem Gelände des Vereins. Insgesamt wurden sieben „Teams“ also Hund und Herrchen geprüft.


Auf der Tagesordnung stand zunächst der Teamtest. Wie der Name schon sagt wird geprüft, ob Mensch und Tier eine Einheit bilden. Der Teamtest besteht aus drei Teilen. Teil I und II werden auf dem Gelände durchgeführt, Teil III in einer Verkehrszone. Es laufen immer zwei Prüfungen parallel ab. Die erste Prüfung beginnt, wenn in einer Ecke des Geländes ein Hund locker an der Leine angebunden wird. Sein Besitzer gibt das Kommando „Platz“ und der Hund legt sich hin. Der Besitzer muss sich nun bis auf mindesten 20 Meter entfernen. Sein Hund darf sich jetzt nicht mehr rühren. Mit dieser Methode wird der Gehorsam geprüft. Schwieriger wird es jetzt, wenn die andere Prüfung beginnt. Dazu kommt das andere Team auf den Platz. Der zweite Hund ist angeleint und spaziert mit seinem Herrchen über das Gelände. Der Hund, der sich in der Ecke des Geländes befindet, darf sich nicht von dem anderen Team ablenken lassen. Er darf weder bellen, zu seinem Herrchen laufen noch seinen Bereich verlassen. Der Hund, der mit seinem Herrchen über den Platz geht, darf sich ebenfalls nicht irritieren lassen. Er muss auch auf Kommando Platz machen und immer bei Fuß laufen. Der Prüfer, Herr Maginot, beobachtet das Ganze und macht Notizen. Wenn alles geklappt hat, tauschen die beiden Teams die Plätze.

Das Ziel so einer Teamprüfung ist herauszufinden, wie gut der Hund erzogen ist. Für diese Prüfung muss lange gelernt werden. Hund und Herrchen kommen fünf Wochen lang, zwei- bis dreimal die Woche auf das Gelände der Hundefreunde und üben die Aufgaben.

Der Teamtest gilt als Vorstufe der Begleithundeprüfung und wird als nicht ganz so schwierig angesehen. Die beiden Prüfungen unterscheiden sich dadurch, dass die Hunde freilaufen müssen und zusätzlich weitere Personen auf dem Gelände sind. Die Hunde müssen neben ihren Besitzern um die Personen laufen, ohne sich irritieren zu lassen.

An diesem sonnigen Sonntagmorgen waren Frau Waiblinger mit ihrer Pointermischlingsdame Flocke und Frau Kussler mit ihrem Mischling Rocky die ersten Prüflinge. Das „Team Flocke“ hat den Teamtest erfolgreich bestanden, sowie das „Team Rocky“ die Begleithundeprüfung.

Nach dem erfolgreichen Absolvieren des Teil I und II auf dem Gelände, geht es danach in die Verkehrszone für Teil III der Prüfung. Im Teamtest läuft der Hund an der Leine, während ein Fahrradfahrer und ein Jogger vorbeikommen. Auch hier darf sich der Hund nicht irritieren lassen. Bei der Begleithundeprüfung sind die Umstände verschärft – der Hund wird angebunden und sein Herrchen geht außer Sichtweite. Wieder kommen ein Fahrradfahrer und ein Jogger vorbei. Wenn der Hund sich nicht irritieren lässt ist die Begleithundeprüfung bestanden.

Insgesamt waren sieben Teams zu den Prüfungen angemeldet. Ein Team war leider nicht erfolgreich, aber beim nächsten Mal wird es sicher klappen. Frau Mengesdorf vom Verein Hundefreunde Viernheim e.V. hat Verständnis: „Oft ist es so, dass die Herrchen sehr aufgeregt sind. Das merken natürlich auch die Hunde. Außerdem wird bei den Prüfungen nicht mit Leckerli gearbeitet. Da denkt sicher auch so mancher Hund 'Was? Wieso gibt es denn heute nichts?!'“.

Das Üben und anschließenden Tests und Prüfungen sind für Hund und Herrchen sehr wichtig, auch wenn sie an offiziellen Turnieren des Hundesports teilnehmen wollen. Hier gilt eine Begleithundeprüfung oft als Voraussetzung. Aber auch im Alltag ist es notwendig, dass sich der Hund angemessen verhält. Wer hat nicht das Bild im Kopf: ein Hund, der dem Briefträger in die Wade beißt. Damit so etwas nicht passieren kann, treten immer mehr Hundebesitzer in den Verein der Hundefreunde ein. Momentan sind sie circa 220 Mitglieder. Außerdem bringt es jede Menge Spaß und stärkt die Verbindung zwischen Mensch und Tier. Hunde sind sehr sozial und sie freuen sich, wenn man sich mit ihnen beschäftigt. Jeder Hund ist dankbar, wenn man mit ihm in die Hundeschule geht und ihm Tricks beibringt. Hier ist auch der Weg das Ziel.

 Herbstprüfung 2010

 

Sonntag, 20.06.2010
Liebe zu den Hunden entscheidend

Verein der Hundefreunde: Jubiläums-Funturnier besticht mit großem Teilnehmerfeld und lockerer Atmosphäre

Viernheim (oh) – Der Verein der Hundefreunde(VdH) feiert in diesem Jahr sein 90-jähriges Bestehen. Nach einem Ehrungsabend im März veranstaltete der Verein am Sonntag ein Funturnier. Auf dem Vereinsgelände fanden sich dank der Anwesenheit der Hundesportvereine aus Oggersheim und Neckarhausen ein großes Teilnehmerfeld ein, das im Staffellauf sowie im Hunderennen über 35 Meter die Tagessieger ermittelte.

Als Schirmherr der Veranstaltung fungierte Bürgermeister Matthias Baaß, der am Sonntagnachmittag auch die Siegerehrung vornahm. Zu Beginn der Feier gratulierte Baaß dem VdH zum 90-jährigen Jubiläum. „Im Jubiläumsjahr präsentiert sich der Verein der Hundefreunde als stolze, lebendige Gemeinschaft. Schwierigkeiten und Durststrecken gehören dazu. Diese Erfahrungen machen alle Vereine.“ Besonders hervorhob das Stadtoberhaupt die Leistung des Vereinsvorstand um Erste Vorsitzende Bettina Landau, der es in der Vergangenheit verstanden habe, Jugendliche für den Hundesport zu begeistern. „Es freut mich, wenn ich von den breitgefächerten Aktivitäten der Jugendgruppe des Vereins der Hundefreunde lese und höre. So finden viele Nachwuchs-Hundefreunde die Möglichkeit einer sinnvollen Gestaltung ihrer Freizeit in der Vereinsjugend.

„Breitgefächerte Aktivitäten der Jugend“
Passenderweise zeichnete am Sonntag Baaß zunächst die jüngsten Gewinner des Jubiläums-Funturniers aus. Anna Hulteen, Yvonne Waiblinger und Alisa Kussler vom VdH Viernheim konnten bei den Jugendmannschaften den Staffellauf für sich entscheiden. Neben den Glückwünschen von Bürgermeister Matthias Baaß und der Ersten Vorsitzenden Bettina Landau bekamen die Jugendlichen ein kleines Präsent überreicht.

Bettina Landau nutzte die Siegerehrung, um sich bei den Hundesportlern, Mitgliedern, Freunden, Gästen sowie dem Bürgermeister für die Unterstützung zu danken. „Zwischen dem damaligen Hundesport, wie ihn die Gründer unseres Vereins verstanden haben und wie umfang – und facettenreich er im Laufe der Zeit bis heute entwickelt hat, liegen Welten. Dennoch konnte über Generationen bewahrt werden, was auch den heutigen Hundesport ausmacht: die Liebe zu unseren Hunden und die Freude daran, mit ihnen zu arbeiten und gemeinsam unsere Freizeit zu gestalten.“

Ergebnisse Staffellauf:
Jugendmannschaften: 1. Anna Hulteen, Yvonne Waiblinger, Alisa Kussler (alle VdH Viernheim),     
2. Peter Singer, Leonie Kroha, Marie Hulteen (alle VdH Viernheim),

Erwachsene/Gemischte Mannschaften: 1. David Mildenberger, Anja Kettner, Lilia Tierbach (VfH Neckarhausen), 2. Harald Kares, Simone Batzler, Christina Rössling (VdH Oggersheim), 3. Peter Münch, Claudia Ebert, Tamara Mantel (VdH Oggersheim).

Ergebnisse Hunderennen:
Hunderennen Gruppe 1 bis 50 Zentimeter Schulterhöhe – 35 Meter:
1. Diana Brusius (VdH Oggersheim), 2. Karin Kussler (VdH Viernheim), 3. Alfons Frank (VdH Oggersheim).

Hunderennen Gruppe 2 über 50 Zentimeter Schulterhöhe – 35 Meter:
1. Manuela Kemmer ( VdH Oggersheim), 2. Isolde Geis (VdH Oggersheim), 3. Simone Batzler (VdH Oggersheim). 

 funturnier 
Bürgermeister Matthias Baaß als Schirmherr der Jubiläumsveranstaltung lobte, dass die Hundefreunde es geschafft haben, Jugendliche an den Hundesport erfolgreich heranzuführen
Foto: wind                



Hundefreunde-Jugend schlägt sich sehr gut in Weinheim
Mensch und Hund harmonierten erfolgreich

Viernheim (kt) – "Start frei" hieß es beim Flutlichtturnier im Hindernislauf des Vereins für Hundefreunde Weinheim am letzten Samstag für fünf Jugendliche sowie zwei Erwachsene vom Verein der Hundefreunde Viernheim. Ein Hindernislauf erforderte Konzentration von Hund und Mensch. Die Vierbeiner mussten eine Laufstrecke von ungefähr 75 Meter mit acht Hindernissen ohne Leine überwinden. Herrchen oder Frauchen liefen rechts nebenher. So manches Team ist schon so eingespielt, dass der Hindernislauf fast einem Wettrennen zwischen Hund und Hundeführer gleicht. Beide müssen durch das Ziel gelan-gen, bevor die Zeit gestoppt werden kann. Für das Auslassen von Hindernissen gibt es Strafpunkte. Auch wenn es beim ersten Durchlauf nicht so gut geklappt hat, bekommen Hund und Mensch noch eine Chance, sich bei der zweiten Runde zu verbessern. Regen und Matsch erschwerten das Laufen erheblich. Trotzdem hielt die Ju-gend gut durch und gab ihr Bestes. Vom VdH Viernheim gingen die Teilneh-mer in verschiedenen Altersklassen an den Start. Alisa Kussler mit Rocky, Peter Singer mit Gucci und Marie Hulteen mit Kheops erreichten alle jeweils den ers-ten Platz, Yvonne Waiblinger wurde mit Flocke Zweite; Alessia Nocera mit Mi-riam und Petra Waiblinger mit Flocke landeten auf Platz fünf und Inka Wolfstel-ler-Hulteen mit Kheops auf dem siebten Rang.
VdH Viernheim



Freitag, 12.03.2010                  
Auch mit 90 noch gut in Schuss
Verein der Hundefreunde: Ehrenabend blickt auf bewegte 90 Vereinsjahre zurück


Viernheim (oh) – 90 Jahre zählt mittlerweile der Verein der Hundefreunde, doch trotz des stolzen Alters ist der Verein kein alter, langweiliger Haufen. Im Gegenteil: Wie der Ehrenabend im Vereinsheim bewies, besitzt der Vereins noch "Pfeffer im Hintern", wie es die Erste Vorsitzende Bettina Landau passend ausdrückte.
Unter der Anwesenheit des Ersten Vorsitzenden der Kreisgruppe 03 Mannheim-Rhein-Neckar, zu der der Verein der Hundefreunde im Südwestdeutschen Hundesportverband (swhv) zählt, Dr. Jürgen Kumm, sowie Bürgermeister Matthias Baaß wurde der Ehrenabend im Vereinsheim vollzogen. Baaß hatte zugleich die Schirmherrschaft des Ehrenabends inne. In einer schwierigen Zeit, vor ziemlich genau 90 Jahren, nämlich am 2. März 1920, beschlossen sieben Herren namens Adler, Engel, Eppel, Helbig, Knapp, Schmitt und Weber, den Verein der Hundefreunde Viernheim zu gründen. Der Gründungstag wurde auf eine Woche später, den 9. März 1920, festgelegt. Die Gründung erfolgte im Lokal "Germania", das sich auf der Ecke Hofmann-/Hansstraße befand, wo auch der erste Vorstand, bestehend aus dem Ersten Vorsitzenden (J. Engel), Zweite Vorsitzenden (H. Schmitt), Schriftführer (J. Weber), Kassierer (A. Adler) und drei Beisitzern (B. Hanf, H. Helbig, A. Knapp), gewählt wurde und in dem sich sechs der sieben Gründungsmitglieder wiederfanden. Knapp zwei Wochen später trat man bereits dem Süddeutschen Dressurverband bei. Als Übungsgelände diente damals zunächst der Schulhof der Goetheschule. In den Jahren 1921 - 1924 wurde der Verein weiter aufgebaut und im Jahr 1925 präsentierte man sich erstmals der Öffentlichkeit mit einer internen Schau. Im März 1926 entstand die erste Dressurgruppe und im August fand die erste große Schutz- und Polizeihundeprüfung mit 21 Hunden auf dem damaligen Sportplatz statt.
Vereinsleben kam durch Zweiten Weltkrieg zum Erliegen
Während des Zweiten Weltkriegs erlag das gesamte Vereinsleben, da viele Mitglieder nach und nach in den Krieg ziehen mussten. Fünf Herren namens Michael Knapp, Cornelius Rhein, Philipp Schmitt, Philipp Koob und Georg Haas sprachen mehrfach bei Bürgermeister und Militärverwaltung in Heppenheim vor und erhielten am 16.April1946 die Genehmigung zur Neugründung des Vereins. Im Gasthaus "Zur Eintracht" in der Alexanderstraße fand am 12.Mai 1946 dann die erste Versammlung nach dem Krieg statt, bevor im November 1946 der erste Vorstand neu gebildet wurde. Zu dieser Zeit hatte der Verein 46 Mitglieder. Am 18.Oktober1947 wurde der Grundstock zu einem Waldheim auf dem Dressurplatz am Kirschenweg, der sich in etwa zwischen Kleegarten und den heutigen Häusern am Ende der Kirschenstraße befand, gelegt und auch bei Prüfungen und Ausstellungen waren die Mitglieder des Vereins wieder erfolgreich. Im Jahr 1962 wurde das heutige Vereinsheim auf dem neuen Übungsplatz am Kirschenweg eingeweiht. Zahlreiche Erfolge konnten in den 60er Jahren auf Prüfungen und Ausstellungen verzeichnet werden. Im Jahr 1971 wurde Adolf Pfanz-Sponagel, heutiger Ehrenvorsitzender, zum Ersten Vorsitzenden gewählt. Unter Adolf Pfanz-Sponagel, mit seinen guten Kontakten und mit Unterstützung seiner damaligen Mannschaft, konnten einige Großprojekte für den Verein erfolgreich umgesetzt werden. So wurde das Vereinsheim 1972 ans städtische Stromnetz angeschlossen und ein neuer Brunnen für die Wasserversorgung entstand. 1973 folgte der Anbau der sanitären Anlagen mit Inbetriebnahme der Ölheizung. Neben diesen baulichen Erfolgen verzeichnete der heutiger Ehrenvorsitzender, Günter Benz, zusätzlich sportliche Erfolge, in dem er sich mit seinem Schäferhund "Jahn v. d. Wienerau" zunächst für die Landesmeisterschaften in Gersbach und dann für die Deutschen Meisterschaften in Krefeld qualifizierte. 1974 führte der Verein die "VLDG" - Vereinigung der Landesverbände für das Deutsche Gebrauchshundewesen - Bundessiegerprüfung im Viernheimer Waldstadion mit 30 Teilnehmern und unter Schirmherrschaft des damaligen Bürgermeisters, Hans Mandel, durch und erwarb sich dadurch bundesweite Anerkennung. In den Jahren 1975 - 1977 erzielten Viernheimer Hundesportler zahlreiche sportliche Erfolge über die Vereinsebene hinaus. Günter Benz konnte sich 1975 erneut für die Landesmeisterschaften qualifizieren.
1983: Günter Benz Erster Vorsitzender
Bei der Generalversammlung 1983 kandidierte Adolf Pfanz-Sponagel nach zwölf Jahren Amtszeit nicht zur Wiederwahl als Erster Vorsitzender. Günter Benz, in der bisherigen Laufbahn in verschiedenen Ämtern, zuletzt als Zweiter Vorsitzender und Übungsleiter tätig, wurde einstimmig zum neuen Ersten Vorsitzenden gewählt. Erste Amtshandlung war die Ernennung von Adolf Pfanz-Sponagel zum Ehrenvorsitzenden. Mit Evi Engelfried wurde 1983 erstmals in der Vereinsgeschichte eine Frau zum Ausbildungsleiter gewählt. Absoluter Höhepunkt des Jahres 1989 war die Durchführung der dhv- Deutschen Meisterschaften im Turnierhundesport am 2. Juli mit 682 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet. Das komplette Gelände des Waldstadions sowie Teile des umliegenden Waldes und die Feierabendhalle waren völlig in hundesportlicher Hand.
Mischlingshundeschau durchgeführt
1990 feierte der Verein sein 70-jähriges Bestehen mit diversen Veranstaltungen, deren Höhepunkt ein Festwochenende bildete, mit einem Turnierhundesport-Vierkampf, einem Schutzhundepokalkampf sowie einem Festabend im Zelt mit zahlreichen Ehrengästen und Gratulanten. Die Jahre 1991 und 1992 brachten die obligatorischen Veranstaltungen mit sich. Gemeinsam mit dem Gewerbeverein wurde erstmals eine Mischlingshundeschau durchgeführt, die hauptsächlich von Evi Engelfried organisiert wurde. Eine umfangreiche Erneuerung der Dächer der Zwingeranlage wurde 1992 in Angriff genommen, was einen erheblichen Einsatz der Vereinsaktiven erforderte. Aus gesundheitlichen Gründen musste Günter Benz im April 1992 seine Ämter als Erster Vorsitzender und Übungsleiter niederlegen. Der Verein wurde kommissarisch von Achim Engelfried und Rolf Helfrich bis zu den Neuwahlen 1993 weitergeführt. Mit den Neuwahlen wurde eine komplett neue Vorstandschaft gewählt, da viele langjährige Vorstandsmitglieder entschieden hatten, aus ihren Ämtern auszuscheiden. Karl- Heinz Traub wurde neuer Erster Vorsitzender, als Zweiter Vorsitzender stand ihm Achim Engelfried zur Seite. In der Hauptversammlung 1993 wurde Günter Benz zum Dank und als Anerkennung für sein langjähriges Engagement zum Ehrenvorsitzenden ernannt. 1993 fand die Mischlingshundeschau erneut statt, dieses Mal mit deutlich größerem Zuspruch. Fünf Hundezwinger erhielten in diesem Jahr neue Gitter. Obligatorische Veranstaltungen prägten die künftigen Vereinsjahre: Ostermontag-Trimmlauf, Frühjahrs- und Herbstprüfung mit Kraus-Pokal, und Vereinsmeisterschaften wurden durchgeführt.
Ehepaar Winkler übernimmt Vereinslokal
Mit den Vorstandsneuwahlen im Februar 2001 endete die Amtszeit von Karl-Heinz Traub. Die Suche nach einem Nachfolger gestaltete sich zu dieser Zeit bereits schwierig. Werner Bugert, der erst kurze Zeit im Verein war, erklärte sich bereit, das Amt des Ersten Vorsitzenden zu übernehmen und ging engagiert an seine neue Aufgabe. In den nächsten beiden Jahren standen zahlreiche Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten verschiedenster Art auf dem Programm und die Vorstandsschaft hatte mit häufigen Wechseln bei der Verpachtung des Vereinsheims zu kämpfen, bis im Herbst 2002 das Ehepaar Winkler sich bereit erklärte, die Bewirtung des Vereinslokals zunächst vorübergehend vereinsintern, später dann in einem üblichen Pachtverhältnis zu übernehmen, das bis heute andauert.
Fortbestand stand auf der Kippe
Kurz nach der Jahreshauptversammlung im Februar 2006 legte Werner Bugert sein Amt aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen nieder. Der Verein wurde ab diesem Zeitpunkt bis zu den Neuwahlen 2007 von der gewählten Zweiten Vorsitzenden Evi Engelfried und Bettina Landau als damaliger Kassiererin weitergeführt. Sämtliche Veranstaltungen wurden wie geplant durchgeführt. Die bereits seit langem anstehende Dachsanierung wurde thematisiert und für das Frühjahr 2007 vorgesehen. Der Verein berief eine außerordentliche Mitgliederversammlung ein, um einen neuen Ersten Vorsitzenden zu finden - ohne Erfolg. Bis kurz vor den Neuwahlen 2007 waren Kandidaten für sämtliche Vorstandsämter, außer für das Amt des Ersten Vorsitzenden, gefunden. Der Fortbestand des Vereins stand auf dem Spiel, die absolut letzte Konsequenz hätte den Beschluss der Auflösung des Vereins bedeutet, was die Mitglieder absolut zu verhindern suchten. Nach verschiedenen Beratungsgesprächen erklärte sich Bettina Landau letztlich bereit, das Amt zu übernehmen, damit es mit dem Verein der Hundefreunde weitergehen konnte.
"Liebe zu den Hunden bewahrt"
Erste Vorsitzende Bettina Landau: "Zwischen dem damaligen Hundesport, wie ihn die Gründer unseres Vereins verstanden haben und wie umfang- und facettenreich er sich im Lauf der Zeit bis heute entwickelt hat, liegen Welten. Dennoch konnte über Generationen bewahrt werden, was auch den heutigen Hundesport ausmacht: die Liebe zu unseren Hunden und die Freude daran, mit ihnen zu arbeiten und gemeinsam unsere Freizeit zu gestalten." Die erfolgreiche Ausrichtung mehrerer Deutscher Meisterschaften in verschiedenen Sportarten machte den Verein der Hundefreunde bis heute weit über die Grenzen Viernheims hinaus bekannt.
Verbandsehrungen
swhv-Nadel in Silber mit Kranz - ab zehn Jahren Verbandszugehörigkeit: Karl-Friedrich Grondei, Klaus Eschelbach, Rolf Hildenbrand, Maren Mai, Dieter Quick, Edwin Stemcke, Paul Tylich, Heinz Weidner.
swhv-Nadel in Gold ohne Kranz - ab 20 Jahren Verbandszugehörigkeit: Kuno Beikert, Willi Beikert, Jochen Bonke, Gerhard Busalt, Martina Friemann, Ralf Gölz, Reinhold Gölz, Werner Gräble, Christina Hook, Arthur Lutz, Frank Mandel, Günter Michelhans, Karl Müller, Klaus Niebler, Jürgen Oppelt, Monika Oppelt, Gerald Schug, Anja Stumpf.
swhv-Nadel in Gold mit Vollkranz - ab 25 Jahren Verbandszugehörigkeit: Thomas Baumeister, Theo Blaess, Hans Brechtel, Dieter Bugert, Rainer Bugert, Hermann Christmann, Jenny Dieter, Gerhard Dietrich, Achim Engelfried, Evi Engelfried, Marianne Förster, Albert Herschel, Herbert Keckeis, Charlotte Kempf, Heinz Klee, Walter Klee, Reiner Koob, Bernhard Krausl, Günter Lahres, Katharina Lammer, Bettina Landau, Günter Lubich, Emmi Lutz, Franz Martin, Evi Pfanz-Sponagel-Weidner, Josef Pfenning, Fidelius Rist, Stefanie Schug, Franz Simmendinger, Bernhard Steglich, Erich Tannert, Friederike Winkenbach, Siegbert Winkenbach, Jürgen Wolf, Robert Wolk.
swhv-Nadel "groß" in Silber - ab 40 Jahren Verbandszugehörigkeit: Helmut Benz, Horst Burkhardt, Werner Gutperle, Ernst Heibel, Willi Heibel, Erich Hoock, Walter Hoock, Manfred Hoplitschek, Emil Melzer, Horst Pascheck, Adolf Pfanz-Sponagel, Josef Trares, Ludwig Wanwitz.
swhv-Nadel "groß" in Gold - ab 50 Jahren Verbandszugehörigkeit: Erich Kraus, Rudi Schmitt.
Vereinsehrungen
Silberne Vereinsnadel: Richard Wunderle
Goldene Vereinsnadel: Renate Endres, Karl-Heinz Traub
Ehrenmitglied: Otto Weber, Achim Heibel, Marlies Schwerdtfeger, Michael Schwerdtfeger
60 Jahre aktive Mitgliedschaft: Günter Benz
VdH Viernheim
v.l.n.r. Matthias Baaß, Bettina Landau, Dr. Jürgen Kumm, Günter Benz,
Adolf Pfanz-Sponagel, Rudi Schmitt, Erich Kraus



Freitag, 12.03.2010                  
Einsatz für Hund und Herrchen
Ehrenabend der Viernheimer Hundefreunde / Bürgermeister Matthias Baaß gratuliert persönlich


Viernheim: 90 Jahre schon setzten ich Ehrenamtliche der Viernheimer Hundefreunde für Hund und Herrchen ein. Beim diesjährigen Ehrenabend wagten sie einen Blick auf die Vereinsgeschichte und zeichneten langjährige Mitglieder für ihr ehrenamtliches Engagement aus. Einen ausführlichen Blick auf Gründung, Aufbau und Wandel im Viernheimer Hundesport wagte zunächst die Vorsitzende Bettina Benz. Wie alles begann, damals in den 20er Jahren und was sich seitdem alles verändert hat. Während in den Anfangszeiten noch der sportliche Wettkampf im Mittelpunkt stand, so engagieren sich der Verein jetzt hauptsächlich im Breitensport und bietet zahlreiche Kurse für den besseren Umgang mit dem Hund an. Dass die Mitglieder sich gerne an die facettenreichen Jahre im Verein erinnern, dass wurde am Freitag einmal mehr deutlich. Immer wieder nickten sie zustimmend, wenn Bettina Benz über die vielen Arbeitseinsätze, Turniere und Aktionen der Hundefreunde sprach.

"Der Vorstand kann wirklich stolz sein"

"Wirklich beeindruckend" fand auch Gratulant Bürgermeister Matthias Baaß "Der Vorstand kann wirklich stolz sein, was der Verein in 90 Jahren so alles geleistet hat". Auch Dr. Jürgen Kumm, Vorsitzender des südwestdeutschen Hundesportvereins hatte Grußworte für die Viernheimer im Gepäck "Die Viernheimer Hundefreunde haben so einiges für den Verein geleistet, vor allem beim Breitensport setzten sie neue Maßstäbe, dafür ist der Verband ihnen sehr dankbar." "Ohne viele ehrenamtliche Helfer wäre das gar nicht möglich", unterstreicht die Vorsitzende, bevor sie zusammen mit Dr. Jürgen Kumm die Ehrennadeln des Verbands verleiht. Für ganze 50 Jahre Verbandzugehörigkeit erhielten Erich Kraus und Rudi Schmitt die große Nadel in Gold. Neben den zuvor angekündigten Verbandehrungen überraschte der Vorstand seine Mitglieder mit einer vereinsinternen Ehrung. Renate Enders und Karl-Heinz Traub erhielten die goldene Vereinsnadel und Günter Benz wurde für 60 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt. Außerdem ernannte der Vorstand Otto Weber, Achim Heibel sowie Marlies und Michael Schwerdtfeger zu Ehrenmitgliedern der Viernheimer Hundefreunde. jme (VEREINSMORGEN)
VdH Viernheim



Sonntag, 21.02.2010                  
Forstamt bremst Hundefreunde
Jahreshauptversammlung des Verein der Hundefreunde Viernheim


Viernheim (lir) - Die Mitgliedern des Viernheimer Hundevereins trafen sich am Sonntag den 21. Februar 2010 zur Vereinsjahresversammlung. In ihrem Rechenschaftsbericht dankte die Erste Vorsitzende Bettina Landau den Mitgliedern für ihren unermüdlichen Einsatz. Besonders betont wurde allerdings ein als ungerecht empfundenes Problem.
Der Tagesordnung folgend führte die Zweite Vorsitzende Frau Engelfried, die Frau Landau wegen Krankheit vertrat, durch das Programm. Nach der Begrüßung folgte ein kurzes Gedenken an verstorbene Mitglieder und schließlich die Verlesung des Rechenschaftsberichtes zum Vereinsjahr 2009. Darin wurden unter anderem von dem ersten Fun-Turnier des Vereins berichtet, welches aufgrund des Zuwachses an jungen Mitgliedern eingeführt wurde. Wie dem Namen zu entnehmen ist, wird bei diesem Turnier das Hauptaugenmerk auf den Spaß an der Sache gelegt. Bei den Wettläufen konnten die Hunde und ihre Besitzer hierbei ihr Können unter Beweis stellen. Auch die zahlreichen Schäden am Vereinsheim, wie ein Einbruch am 17. November und einem erneuten Frostsschaden am 22. Dezember wurden thematisiert. Das größte Problem allerdings wurde sehr ausführlich erläutert. Die Laufstrecke des Trimmlaufs ist seit vielen Jahren dieselbe, vor einigen Jahren bestand das Forstamt aufgrund der hohen Teilnehmerzahl von 60 Personen auf eine Genehmigung, auf die der Verein, wenn auch verwundert, einging. Die Anzahl überschreite "das freie Betretungsrecht des Waldes." Erstaunt war der Verein Ende Februar 2009 allerdings, als sie von dem Hessen-Forstamt Lampertheim Post bekamen, in der bekannt gegeben wurde, dass die Nutzung des Waldes für sie nun kostenpflichtig sei. Ein Nutzungsentgelt in Höhe von 50 Euro soll ihnen nun berechnet werden.
Es war für die Mitglieder unvorstellbar, dass ein Verein, der von ehrenamtlichen Mitarbeitern geführt wird und es heutzutage schon schwer genug hat zu existieren, plötzlich für das Durchschreiten des Waldes eine Gebühr zahlen muss.
Der Lauf findet mit angeleintem Hund auf einer festgelegten Strecke statt. Die Laufzeit liegt bei 2.000 Metern zwischen 6 und 13 Minuten, bei 5.000 Metern zwischen 18 und 35 Minuten.
Für die Teilnahme ist sogar eine Prüfung nachzuweisen, es wird streng darauf geachtet, dass kein Schmutz und keine Schädigung des Waldes anfallen. Die Hundefreunde betonen, dass es für den Wald gibt es keinerlei Beeinträchtigungen gibt, weswegen sie die Erhebung der Gebühr nicht nachvollziehen können. Selbst ohne die Gebühr sei die Veranstaltung kaum kostendeckend, wenn der Verein ständig Einbußen machen müsse, werde er sich vielleicht einmal dazu gezwungen sehen, Veranstaltungen dieser Art gänzlich zu streichen.
Dies ist für die engagierten Mitglieder unvorstellbar, und so richtet man an das Hessen-Forstamt Lampertheim die Bitte, diese Gebühr noch einmal zu überdenken. "Die Anforderungen einem aktiven Verein gerecht zu werden, ist schwer genug und muss nicht zusätzlich belastet werden", so das Tenor der Hundefreunde Zum Ende des Rechenschaftsberichtes wurde noch einmal den Wirtsleuten Trude und Erwin Winkler für ihre tatkräftige Unterstützung gedankt. Andere Tagespunkte waren auch der Kassenbericht und verschiedene Anträge. Trotz der kleineren und größeren Probleme sieht der Verein das vergangene Jahr als durchaus positiv. Viele Neuerungen wurden eingeführt und Altbewährtes konnte beibehalten werden.